Der Vertreter der FAO in Brasilien, Alan Bojanic (links), zusammen mit Patrus Ananias, Minister für Agrarentwicklung. / Copyright: Agência Brasil

Für die brasilianische Landwirtschaft gehen Experten von einer vielversprechenden Zukunft aus. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch (15.07) im Rahmen des Berichts „Perspektiven Landwirtschaft: Herausforderungen für die brasilianische Landwirtschaft 2015-2024“ der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD präsentiert. Allerdings gehen die Autoren davon aus, dass das Wachstum etwas schwächer als in den vergangenen Jahren ausfallen wird.

Der Bericht über Brasilien ist Teil einer Veröffentlichung über die landwirtschaftlichen Perspektiven weltweit. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Brasilien und seinen Herausforderungen für das kommende Jahrzehnt. Brasilien gilt als einer der Hauptproduzenten landwirtschaftlicher Produkte weltweit.

Der Minister für Agrarentwicklung Patrus Ananias wies bei der Präsentation der Ergebnisse auf die Bedeutung der Landwirtschaft für die Produktion gesunder Lebensmittel hin, die die Gesundheit der Menschen unterstützen. Er erinnerte zudem daran, dass die FAO im vergangenen Jahr Brasilien von der Karte für Hunger gestrichen hat und damit die Herausforderungen und Anstrengungen des Landes im Kampf gegen Unterernährung anerkannte. In diesem Sinne habe das Land bereits die Mittel für die Ernteperiode 2015/ 2016 für Familienbetriebe um 20 Prozent erhöht.

Laut dem Bericht waren die landwirtschaftlichen Exporte und die der Agrarlebensmittelindustrie 2013 für einen Anteil von 36 Prozent an den Gesamtexporten verantwortlich. Brasilien ist heute der zweitgrößte Exporteur in der Landwirtschaft weltweit und der größte Zulieferer von Zucker, Orangensaft und Kaffee. (ls)

Quelle: Agência Brasil