Ergebnis liegt weit unter Erwartungen des Herstellerverbands Anfavea. / Copyright: Wikimedia Commons, Brian Snelson

Die Herstellung von Fahrzeugen ist im Mai um 25,3 Prozent gesunken verglichen zum gleichen Monat des Vorjahres, wie der Bundesverband der Hersteller von Fahrzeugen (Anfavea) vermeldete.

Im zurückliegenden Monat wurden 210.086 Autos produziert, im Mai 2014 waren es noch 281.355. Gegenüber April dieses Jahres, als die Produktion bei 217.522 Fahrzeugen lag,  ging die Herstellung um 3,4 Prozent zurück. Rechnet man die Monate dieses Jahres zusammen, kommen die Hersteller zusammen auf 1.092.323 Einheiten, 19,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (1.350.115).

Laut dem Präsidenten des Anfavea, Luiz Moan, fiel die Produktionsleistung auf das Niveau von 2005 zurück. „Wir haben den Mai mit einem Lagerbestand abgeschlossen ausreichend für 51 Verkaufstage, was die Verordnung der kollektiven Ferien erklärt.“ So waren im Mai 138.200 Leute in den Werken der Hersteller beschäftigt, ein Prozent weniger als noch im April mit 139.580 Mitarbeitern. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres lag der Beschäftigungsrückgang bei 9,2 Prozent.

Die Anmeldung von Fahrzeugen registrierte einen Rückgang von 27,5 Prozent bei einem Verkauf von 212.696 Fahrzeugen gegenüber 293.362 im Mai 2014. Verglichen mit April dieses Jahres, als 219.351 Autos verkauft wurden, beträgt das Verkaufsminus drei Prozent. Zwischen Januar und Mai dieses Jahres erreichten die Verkäufe eine Anzahl von 1.106.425, 20,9 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2014.

„Die Ergebnisse lagen weit unter unseren Erwartungen. Das Umsatzvolumen entspricht einem Rückfall gegenüber den Ergebnissen vom Mai 2007. Was zu dieser Entwicklung geführt hat, waren die Kreditrückgänge. Auch das Konsumvertrauen der Verbraucher hat die Käufe dramatisch beeinflusst“, so Moan. (ls)

Quelle: Agência Brasil