Zur Fußball-WM gibt es in den Gastgeberstädten Kioske mit Bio-Produkten brasilianischer Familienlandwirtschaftsbetriebe / Hier: die Eröffnung des Kioskes in Rio de Janeiro / Copyright: Agência Brasil
Zur Fußball-WM gibt es in den Gastgeberstädten Kioske mit Bio-Produkten brasilianischer Familienlandwirtschaftsbetriebe / Hier: die Eröffnung des Kioskes in Rio de Janeiro / Copyright: Agência Brasil

Zur Fußball-WM gibt es in den Gastgeberstädten Kioske mit Bio-Produkten brasilianischer Familienlandwirtschaftsbetriebe. / Copyright: Agência Brasil

Für Brasiliens Familienlandwirtschaftsbetriebe stellt die derzeitige Fußball-WM eine besondere Gelegenheit dar, ihre Bio-Produkte bekannt zu machen und zu verkaufen. Insgesamt werden zehn sogenannte Kioske in den sieben WM-Städten aufgebaut. In den Städten São Paulo, Manaus, Porto Alegre, Salvador und Fortaleza sind diese Kioske bereits in Betrieb.

Am vergangenen Dienstag wurde ein Kiosk in Rio de Janeiro eröffnet und es folgen weitere in Natal, Brasília, Recife und Curitiba. Diese Initiative ist Teil der Kampagne Campanha Brasil Orgânico e Sustentável (etwa: „Organisches und nachhaltiges Brasilien“) des Ministeriums für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung MDS.

In Rio de Janeiro beginnt der Verkauf am Kiosk an diesem Mittwoch am Platz Praça do Lido an der Copacabana. Der Kiosk ist von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Touristen und Anwohner finden dort Bio-Kaffee, Honig, Cashew-Nüsse, Käse, Säfte, Weine, Eis, Nudeln und Reis.

Telma Castello Branco, technische Beraterin des nationalen Sekretariats für Ernährungssicherheit des MDS, kommentierte, dass die WM für alle Familienlandwirtschaftsbetriebe hervorragend geeignet sei, ihre Produkte zu präsentieren. „Wir stellen Platz zur Verfügung, damit die Verbraucher aus Brasilien und die Ausländer die Produkte kennenlernen und selbst in Kontakt mit den Landwirten treten, was eine Chance für zukünftige Geschäfte ist.“

Laut Branco könnten die Interessenten direkt mit den Kooperativen verhandeln. „Wir werden nicht vermitteln, der Kontakt ist direkt. Ziel ist es, die Produkte zu bewerben und sie zu zeigen sowie deutlich zu machen, dass die Regierung die Familienlandwirtschaft unterstützt.“ (ds)