Die semiariden Gebiete Brasiliens erhalten Unterstützung durch die FAO / Copyright: Agência Brasil
Die semiariden Gebiete Brasiliens erhalten Unterstützung durch die FAO / Copyright: Agência Brasil

Die semiariden Gebiete Brasiliens erhalten Unterstützung durch die FAO. / Copyright: Agência Brasil

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat am vergangenen Montag (28.04.) in Campina Grande (Bundesstaat Pernambuco) das zweite Regionalbüro in Brasilien eröffnet und zwar am Sitz des Nationalen Instituts der semiariden Regionen INSA. Ziel ist die Unterstützung regionaler Projekte, um die Familienlandwirtschaft zu stärken sowie den Hunger und die Wüstenbildung zu bekämpfen. Des Weiteren sollen Maßnahmen zur Erholung degradierter Böden initiiert werden zur Verringerung der Auswirkungen von Dürre und zur Produktion von Lebensmitteln.

Die erste Institution dieser Art wurde im vergangenen Jahr im Bundesstaat Paraná eröffnet mit Büros in den Städten Curitiba und Foz do Iguaçu und Einsatzbereichen in drei Bundesstaaten des Südens Brasiliens. Für das neue Projekt werden in zwei Konsultativmodulen Daten und Informationen über Wirtschaft, Sozialwesen, Umwelt und Infrastruktur der semiariden Gebiete gesammelt, um Erfahrungen und Studien auszutauschen als Wissenszuwachs für die Wissenschaft, Technik und Innovation.

Das Basismodul richtet sich an Leiter öffentlicher Politiken, soziale Organisationen und der Gesellschaft im Allgemeinen. Das zweite Modul richtet sich speziell an Technikteams von Organisationen, an Forscher und Universitätsprofessoren.

Die semiariden Gebiete breiten sich auf acht Bundesstaaten Brasilien aus: Alagoas, Bahia, Ceará, Paraíba, Pernambuco, Piauí, Rio Grande do Norte, Sergipe und den Norden Minas Gerais. (ds)