Der Leiter von Fiat Lateinamerika, Cledorvino Belini, über die neuen Investitionen / Copyright: Agência Brasil
Der Leiter von Fiat Lateinamerika, Cledorvino Belini, über die neuen Investitionen / Copyright: Agência Brasil

Der Leiter von Fiat Lateinamerika, Cledorvino Belini, über die neuen Investitionen / Copyright: Agência Brasil

Gestern (06.05.) präsentierten der Leiter des Autoherstellers Fiat Chrysler und Fiat Industrial, Sergio Marchione, sowie der Leiter von Fiat Chrysler in Lateinamerika, Cledorvino Belini, der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff ihren neuen Investitionsplan. Dieser sehe vor, dass die Investitionen von Fiat in Brasilien bis 2016 auf 15 Milliarden Reais (ca. 5,7 Milliarden Euro) erhöht werden. Neun Milliarden Reais zählten bereits zum vorherigen Plan von 2011 bis 2014.

Die Gelder werden in die Produktion von Automobilen, Lastwagen und Mähdreschern sowie von Autoteilen und Motoren fließen. Auch sei geplant, einen Teil der finanziellen Mittel in den Bau und die Erweiterung brasilianischer Fabriken zu investieren. Darunter befindet sich die Produktionsstätte in Goiana (Bundesstaat Pernambuco), die ab 2015 250.000 Einheiten pro Jahr herstellen wird, sowie die Fabrik in Iveco em Sete Lagoas (Bundesstaat Minas Gerais), die sich auf den Bau von Magirus-LKWs und von Verteidigungsfahrzeugen spezialisiert hat. Die Traktorenfabrik in Curitiba (Bundesstaat Paraná) wird ausgebaut und die Fabrik in Betim (Bundesstaat Minas Gerais) steigert ihre Produktionskapazitäten bis 2014 von 800.000 Einheiten jährlich auf 950.000 Einheiten.

Ein weiteres Investitionsziel stellen Innovationen, die Entwicklung von neuen Produkten und Technologien dar. Auch sollen logistische Prozesse und die Fertigung verbessert werden. Die Holdinggesellschaft rechne damit, dass mit den Vorhaben 7.700 direkte und 12.000 indirekte Arbeitsplätze in Brasilien geschaffen werden. (ds)