Letzte Besichtigung des Maracanã-Stadions vom COL und der FIFA / Copyright: Agência Brasil
Letzte Besichtigung des Maracanã-Stadions vom COL und der FIFA / Copyright: Agência Brasil

Letzte Besichtigung des Maracanã-Stadions vom COL und der FIFA. / Copyright: Agência Brasil

Gestern (16.01.) besichtigten Vertreter des lokalen Organisationskomitees COL (Comitê Organizador Local) und der FIFA zum letzten Mal gemeinsam vor der Fußball-WM 2014 das Stadion Jornalista Mário Filho in Rio de Janeiro, besser bekannt unter dem Namen Maracanã. Rund 70 Personen schauten sich die 19 Abschnitte des Stadions an und besprachen Verbesserungen in den Arbeitsabläufen und der Logistik. Als Grundlage gelten die Erfahrungen, die Brasilien beim Confed-Cup im vergangenen Jahr sammeln konnte.

Ziel ist es, die Abläufe und Strukturen des Confed-Cups zu analysieren, um herauszufinden, wie sie in anderer oder größerer Form bei der Fußball-WM funktionieren werden, kommentierte der Leiter des COL Tiago Paz. Die gleichen Besuche sollen auch in den Stadien der anderen Gastgeberstädte bis zum 22. Februar stattfinden. Das erste Stadion ist die Arena Castelão in Fortaleza, darauf folgen die Arena Pernambuco in Recife, die Arena Fonte Nova in Salvador, das Estádio Governador Magalhães Pinto (o Mineirão) in Belo Horizonte und das Estádio Nacional von Brasília (Mané Garrincha). Die restlichen sechs Stadien in São Paulo, Manaus, Belém, Curitiba, Porto Alegre und Natal werden im März besichtigt.

Was das Maracanã-Stadion betrifft, so müssen beispielsweise die Plätze für Journalisten und Presse erhöht werden, da diese bei der WM verstärkt vertreten sein werden. Im Medienzentrum soll es 300 Plätze mehr geben und auf der Tribüne während der Spiele 2.100 Plätze anstatt 1.600 wie beim Confed-Cup.

21 Tage vor dem Eröffnungsspiel am 15. Juli, in dem Argentinien gegen Bosnien spielt, wollen das COL und die FIFA schließlich noch einmal Bilanz über alle Änderungen ziehen. Bis dahin werden weiter lokale Spiele im Stadion stattfinden. (ds)