Der Städteminister Aguinaldo Ribeiro über die Bauvorhaben im Bundesstaat Minas Gerais / Copyright: Agência Brasil
Der Städteminister Aguinaldo Ribeiro über die Bauvorhaben im Bundesstaat Minas Gerais / Copyright: Agência Brasil

Der Städteminister Aguinaldo Ribeiro über die Bauvorhaben im Bundesstaat Minas Gerais. / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Freitag (17.01.) hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff neue Investitionen in die städtische Mobilität des Bundesstaates Minas Gerais angekündigt. Dabei reiste sie in Begleitung des Städteministers Aquinaldo Ribeiro.  Die Baumaßnahmen wurden im Rahmen des Mobilitätspaktes (Pacto da Mobilidade Urbana) ausgewählt. Der Betrag ist Teil der Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Reais, den die Regierung in diesen Bereich investieren will. Besonders während der Demonstrationen im vergangenen Juni gab es verstärkt Forderungen nach einer Verbesserung des öffentlichen Transportwesens, denen die Regierung jetzt nachgehen will.

Laut Angaben des Städteministers habe die Präfektur von Belo Horizonte mit der Bank Caixa Econômica Federal bei den Feierlichkeiten einen Finanzierungsplan unterschrieben. Die Baumaßnahmen laufen über das Wachstumsbeschleunigungsprogramm PAC (Programa de Aceleração do Crescimento) für Großstädte. Zwei weitere Verträge wurden von der Gemeinde für städtische Mobilität, Straßen und Bepflasterungen unterzeichnet.

Das Ministerium kommentierte, dass bereits 5,4 Milliarden Reais in den Bundesstaat für die städtische Mobilität investiert wurden, im Detail in 19 verschiedene Vorhaben. Die Gelder stammen aus dem Bundeshaushalt (1,2 Milliarden Reais), aus öffentlichen Mitteln mit Zinsen (2,4 Milliarden Reais), aus dem privaten Sektor (1,2 Milliarden Reais) sowie vom Bundesstaat und den Gemeinden (600 Millionen Reais). (ds)