Russland hat erneut ein Embargo auf Fleischexporte verhängt / Copyright: Agência Brasil
Durch Regierungsprojekte soll die Land- und Viehwirtschaft unterstützt werden / Copyright: Agência Brasil

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Um den Absatz ihrer Produkte gewährleisten zu können, brauchen Vieh- und Landwirtschaftsproduzenten im Zentralosten Brasiliens 36,4 Milliarden Reais (rund 12 Milliarden Euro). Mit dem Geld sollen 106 Projekte finanziert werden, die zur Verbesserung und Modernisierung der Infrastruktur der Bundesstaaten Mato Grosso, Mato Grosso do Sul und Goiás beitragen sollen. Die Region soll so wettbewerbsfähiger gemacht werden.

Bis Mitte des Jahres 2014 soll die Finanzierung der Projekte abgeschlossen sein. Im Norden und Nordosten gibt es bereits Partnerprojekte, die die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen stärken sollen.

Die Vieh- und Landwirtschaftsproduzenten der Region im Zentralosten des Landes sind für die Hälfte der Produktion von Getreide zuständig. Dies beweist die Dringlichkeit zur Ausbesserung der Infrastruktur. Die Produzenten warnten die brasilianische Regierung davor, dass Teile der Ernte auf der Strecke bleiben könnten, falls die Finanzierung nicht genehmigt würde und die Distribution nicht geregelt ablaufen könnte.

Robson Andrade, Präsident der Nationalen Vereinigung der Industrie (Confederação Nacional da Indústria, kurz: CNI) erklärte, dass es von Vorteil wäre, dass auch Unternehmen auf die Verbesserung der Infrastruktur des Landes aufmerksam machten und daran teilhaben wollen. Nur so könne Wirtschaftswachstum generiert werden. Langfristig werde die Investition sich auszahlen, weil die Distribution von Produkten vereinfacht und die Kosten reduziert werden. Außerdem werde die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens im Vergleich zu anderen Ländern weltweit gestärkt. (sg)