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Frauen sollen mehr Chancen auf Gleichberechtigung bekommen. / Copyright: Wikimedia Commons, Klaus-Dieter Wolf

Frauen sollen mehr Chancen auf Gleichberechtigung bekommen. / Copyright: Wikimedia Commons, Klaus-Dieter Wolf

Brasilianische Unternehmen, die die „Empowerment Prinzipien für Frauen auf dem Arbeitsmarkt“ unterschrieben haben,  haben sich zu einer Diskussion zusammen gesetzt, wie die Gleichheit der Geschlechter in der Arbeitswelt erreicht werden kann. Die Prinzipien wurden von den Vereinten Nationen erarbeitet, in Brasilien haben sich 73 Unternehmen dem Vorschlag angeschlossen und neun befinden sich in der Phase der Formalisierung.

Laut der UN-Vertreterin für Frauen, Nadine Gasman, bemühen sich die unterzeichnenden Unternehmen um Strategien, um entsprechende Initiativen aufzusetzen. „Die Jahre haben in Brasilien gezeigt, dass der Anteil von Frauen am Arbeitsmarkt gestiegen ist, aber nach wie vor existiert ein Ungleichgewicht in der Gehaltsfrage, wie auch im Rest der Welt. Es gibt immer mehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt, aber wenn es um Führungspositionen geht, gibt es ebenfalls noch ein Ungleichgewicht.“

Das Problem besteht nicht nur in Brasilien, so Gasman. „In keinem Land gibt es ein Gleichgewicht. In Brasilien herrscht allerdings eine Situation, in der auf der einen Seite eine maschistische Kultur herrscht, und auf der anderen Seite eine rassistische, wie es auch in vielen Ländern der Fall ist.

Für die Vize-Präsidentin des brasilianischen Netzwerks der globalen Vereinbarung, Denise Hills, sollte die Frage der Gleichberechtigung vor allem in Unternehmen eine Rolle spielen, in denen das Thema eine große Bedeutung hat. „In Bereichen der Wirtschaft wie Banken gibt es einen Frauenanteil von 50 bis 60 Prozent in Positionen bis zur Managerebene, und wahrscheinlich weniger als zehn Prozent unter CEOs.“ (ls)

Quelle: Agência Brasil