Während der Fußball-WM waren 17,8 Millionen Passagiere auf den Flughäfen des Landes unterwegs, viermal so viele wie bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. / Copyright: Wikimedia Commons, Andomenda
Während der Fußball-WM waren 17,8 Millionen Passagiere auf den Flughäfen des Landes unterwegs, viermal so viele wie bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. / Copyright: Wikimedia Commons, Andomenda

Während der Fußball-WM waren 17,8 Millionen Passagiere auf den Flughäfen des Landes unterwegs, viermal so viele wie bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. / Copyright: Wikimedia Commons, Andomenda

Die gute Leistung der brasilianischen Flughäfen während der Fußballweltmeisterschaft soll als Standard für den Betrieb der Terminals für die Zukunft gelten, sagt der Minister des Sekretariats für die zivile Luftfahrt, Moreira Franco. In seinem Verständnis steht Brasilien damit jetzt auf einer neuen Grundlage, was die Dienstleistung in der Luftfahrt angeht. „Die Zahlen zeigen, dass es möglich ist, exzellenten Service für Passagiere zu bieten, und jetzt werden wir uns bemühen, diese Qualität aufrecht zu erhalten“, so der Minister.

Während der Fußball-WM waren 17,8 Millionen Passagiere auf den Flughäfen des Landes unterwegs, viermal so viele wie bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Die durchschnittliche Verspätung länger als 30 Minuten lag bei 6,9 Prozent, das heißt noch unter dem europäischen Standard von 7,6 Prozent und deutlichen unter dem internationalen Wert von 15 Prozent.

Für Moreira Franco unterschied sich die Leistung der Privatflughäfen nicht von denen, die von dem staatlichen brasilianischen Flughafenbetreiber Infraero verwaltet werden. Laut Franco haben alle einen angemessen Service angeboten, der in jeder Hinsicht funktionierte. „Das bedeutet nicht, dass das Land nicht auf Privatinvestitionen angewiesen ist, um die Infrastruktur in der Luftfahrt weiter Stück für Stück zu verbessern“, sagt Franco.

Der Minister berichtete, dass die Vertreter des Sektors vor der WM unter Mobbing gelitten hätten, weil die Gesellschaft nicht glaubte, dass die Flughäfen während des Events richtig funktionieren würden. „Niemand hat mir geglaubt, als ich sagte, dass die Flughäfen vorbereitet sind. „Die Leute haben die Flughäfen ständig verhöhnt nach dem Motto ‚wenn es heute so aussieht, wie läuft es dann erst während der WM‘. Aber was die Brasilianer und Besucher erlebt haben, war genau das Gegenteil.“ (ls)