Der Chef der brasilianischen Fluggesellschaft GOL widerspricht seinen Kollegen von der Konkurrenz. / Copyright: WikiCommons: Autor Leandro Ciuffo
Der Chef der brasilianischen Fluggesellschaft GOL widerspricht seinen Kollegen von der Konkurrenz. / Copyright: WikiCommons: Autor Leandro Ciuffo

Der Chef der brasilianischen Fluggesellschaft GOL widerspricht seinen Kollegen von der Konkurrenz. / Copyright: WikiCommons: Autor Leandro Ciuffo

Der Konkurrenzkampf der brasilianischen Fluggesellschaften um Fluggäste bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft nimmt zu. Wie die Tageszeitung Valor Econômico vom vergangenen Mittwoch (22.01.) berichtet, bezeichnete der Vorstandschef der Fluggesellschaft GOL Paulo Kakinoff die Ankündigung der Konkurrenz, der Höchstpreis für Inlandsflüge während der WM betrage 999 Reais (etwa 310 Euro) als bloße Marketing-Erfindung. Die Preise unterlägen noch immer der Nachfrage, so Kakinoff. Insbesondere die Linien Azul und Avianca hatten eine preisliche Obergrenze von 999 Reais für Flüge zu Spielstätten der Weltmeisterschaft versprochen.

Die Fluggesellschaften reagieren mit ihrem Versprechen auf den Vorwurf, die Preise während der WM künstlich in die Höhe zu jagen. Die Regierung hatte darauf hin erwogen, den Inlandsmarkt für ausländische Fluggesellschaften zu öffnen, um die Flugpreise kundenfreundlich zu gestalten (BrasilNews berichtete, 06.01.2014).

Wie Kakinoff nun informiert, halte seine Gesellschaft zur WM insgesamt 4,5 Millionen Plätze bereit. Rund 90 Prozent der Tickets kosteten derzeit weniger als 499 Reais (circa 155 Euro). Dies könne sich aber mit dem Näherkommen des Termins ändern, wie der GOL-Chef gegenüber dem Valor Econômico bestätigte. „Klar, dass sich die Preise bis zur WM in Abhängigkeit von Angebot und Buchungsmoment verändern.“ Bei der brasilianischen Flugbehörde hat das Unternehmen 80 außerplanmäßige Flüge angemeldet. Alle seien bestätigt worden. Weitere 575 Flüge werden zudem an den WM-Plan angepasst. (ms)