Der Präsident Uruguays, José Pepe Mujica, sprach mit dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva über lateinamerikanische Integration / Copyright: Agência Brasil

Der Präsident Uruguays, José Pepe Mujica, sprach mit dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva über lateinamerikanische Integration / Copyright: Agência Brasil

Der Präsident Uruguays, José Pepe Mujica, teilte gestern (17.01.) mit, dass er mit dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva daran arbeite, eine Gruppe zusammenzustellen, die die Zusammenarbeit in Lateinamerika fördere. So teilte Mujica nach einem Mittagessen mit Lula da Silva in São Paulo mit.

Mujica besuchte den Ex-Präsidenten aus persönlichen Gründen und bekundete, dass dieser trotz seiner Krebserkrankung Lebensfreude und eine gute Verfassung ausstrahle und dass es ihm in seinem Herzen gut ginge.

Bei den Gesprächen zwischen den beiden Persönlichkeiten war die lateinamerikanische Politik das Hauptthema. „Wir wollten über dieses Thema sprechen und ich wollte sehen, wie Lula da Silva die Welt und die Zielsetzung Lateinamerikas sieht“, so Mujica. Es sei also nötig, eine Expertengruppe der lateinamerikanischen Länder zusammenzustellen, die Richtlinien für eine Integrationspolitik aufstelle.

Wer zu der Expertengruppe gehören wird, soll durch Mujica und Lula da Silva in Uruguay verkündet werden. Der Bevölkerung müsse bewusst gemacht werden, wie wichtig diese Union sei. „Die Menschen waren sich nicht bewusst, wie entscheidend Zusammenarbeit für ihr Leben ist.“

Die Arbeit des Mercosuls schätzte Mujica positiv ein. Für den Präsidenten sei der Mercosul wirtschaftlich gewachsen, müsste allerdings noch einige institutionelle Schwierigkeiten überwinden. (ds)