Der Autohandel zwischen Brasilien und Argentinien soll weiter verbessert werden / Copyright: Wikimedia Commons, Ford Motor Co
Der Autohandel zwischen Brasilien und Argentinien soll weiter verbessert werden / Copyright: Wikimedia Commons, Ford Motor Co

Der Autohandel zwischen Brasilien und Argentinien soll weiter verbessert werden / Copyright: Wikimedia Commons, Ford Motor Co

Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Mauro Borges, erwartet weitere Fortschritte in Bezug auf die Vereinbarung über den Autohandel zwischen Brasilien und Argentinien beim Treffen in der kommenden Woche in Buenos Aires. Dort werden Sekretäre der Ministerien beider Länder zusammenkommen, um über das Thema zu sprechen. Wie über den Industrieverband von Rio de Janeiro Firjan bekannt gegeben wurde, sieht Borges den größten Fortschritt bis jetzt darin, dass die Kontrollen für den Autohandel zwischen den Brasilien und Argentinien ausgesetzt wurden.

„Wie wir es mit der argentinischen Regierung vereinbart haben, werden Autoteile nicht mehr zurückgehalten“, erklärte er. Allein damit sei der brasilianische Handel im Automobilsektor bezogen auf den argentinischen Markt um 40 Prozent zwischen April und Mai gewachsen. „Dies ist ein sehr positiver Effekt.“ Laut Borges stammt die Zahl vom nationalen Verband der Automobilhersteller (Anfavea) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium – am Ende dieses Monats soll das Ergebnis bestätigt werden. Laut Borges normalisiert sich der Handel mit Argentinien zunehmend. „Das ist nicht nur die Auswertung der Regierung, sondern auch von Anfavea.“

Einige Punkte der Vereinbarung müssen auf dem kommenden Treffen in Buenos Aires noch verabschiedet werden. Hinsichtlich der Dauer der Vereinbarung schlägt die brasilianische Regierung vor, das Abkommen alle zwölf Monate zu den vereinbarten Konditionen automatisch zu verlängern. Laut Borges will Argentinien nur einen Punkt an der Vereinbarung ändern, was das sogenannte „flexible System“ bezüglich des Handelslimits im Automobilsektor betrifft. Im Sinne dieses Systems gibt es eine Gegenleistung für Einfuhren von Argentinien nach Brasilien, so dass Brasilien beim Export keine Gebühren zahlen muss.

Laut Vereinbarung, die Ende Juni 2013 abgeschlossen und für ein weiteres Jahr ohne Handelseinschränkungen verlängert wurde, steht der Index dafür bei 1,95. Das heißt, für jede Million US-Dollar, die Brasilien in Form von Autos von Argentinien bezieht, haben die brasilianischen Autohersteller das Recht Waren im Wert von 1,95 Millionen US-Dollar für jeden Markt in Argentinien zu exportieren ohne Einfuhrsteuer.

Argentinien will diesen Index nun auf 1,3 senken. (ls)