Marina Silva spricht sich für die nachhaltige Entwicklung von sauberen Energien in Brasilien aus / Copyright: Agência Brasil
Marina Silva spricht sich für die nachhaltige Entwicklung von sauberen Energien in Brasilien aus / Copyright: Agência Brasil

Marina Silva spricht sich für die nachhaltige Entwicklung von sauberen Energien in Brasilien aus. / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentschaftskandidatin Marina Silva hat am vergangenen Donnerstag (28.08.) Unternehmern auf der Internationalen Messe für zuckerverarbeitende Technologien FENASUCRO (Feira Internacional de Tecnologia Sucroenergética) im Bundesstaat São Paulo versprochen, dass eine der Prioritäten ihrer Politik saubere Energien seien. Die Kandidatin hatte an der Veranstaltung teilgenommen, um über Projekte Brasiliens zu sprechen, die Lösungsansätze suchen, und über Fortschritte in vielen Branchen.

Silva sprach darüber, dass es in Sertãozinho, dem Ort der Veranstaltung, ein großes Potenzial für die Gewinnung reiner Energie mittels Zuckerrohrbagasse und -stroh gäbe. Außerdem würden die bereits getätigten Investitionen in die dort ansässige Industrie viel geringere Kosten und höhere Effizienz versprechen als in den thermoelektrischen Werken.

Die Politikerin betonte, dass sie den Energiesektor als besonders wichtig ansehe, in dem langfristige, strategische Maßnahmen für ein nachhaltiges Wachstum fehlen würden. Dabei wollen die Kandidaten der sozialistischen Partei PSB, dass die Agrarindustrie an Bedeutung gewinnt und sich hinsichtlich der Nachhaltigkeit weiterentwickelt. „Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die internationalen Standards in diesem Bereich geändert haben und nun Nachhaltigkeit fordern“, kommentierte Beto Albuquerque, Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten. (ds)