Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff würde laut letzter Umfrage 38 Prozent der Stimmen erhalten / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff würde laut letzter Umfrage 38 Prozent der Stimmen erhalten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff würde laut aktueller Umfrage 38 Prozent der Stimmen erhalten. / Copyright: Agência Brasil

Laut neusten Untersuchungen des brasilianischen Statistikinstituts IBOPE (Instituto Brasileiro de Opinião Pública e Estatística) würden derzeit 38 Prozent der Wähler im Oktober für die Präsidentin Dilma Rousseff (der Arbeiterpartei PT) stimmen. Im Anschluss folgen die Kandidaten Aécio Neves (sozialdemokratische Partei PSDB) mit 22 Prozent und Eduardo Campos (sozialistische Partei PSB) mit acht Prozent. Der Kandidat Pastor Everaldo (PSC) kommt auf drei Prozent, Eduardo Jorge (PV), Zé Maria (PSTU) und Luciana Genro PSOL) auf jeweils ein Prozent.

Das IBOPE führte auch eine Simulation der zweiten Abstimmungsrunde durch. Bei einem Antritt von Dilma Rousseff gegen Aécio Neves stimmten die Befragten zu 41 Prozent für Rousseff und zu 33 Prozent für Neves. Was die Simulation bezüglich Dilma Rousseff gegen Eduardo Campos betrifft, so würde Rousseff 41 Prozent der Stimmen erhalten und Campos 29 Prozent.

Das Statistikinstitut wertete auch die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der derzeitigen Regierung aus. Dabei lässt sich ein deutlicher Rückgang verzeichnen. Während im April 34 Prozent und im Mai noch 35 Prozent mit der Regierung einverstanden waren, schätzen im Juli nur 31 Prozent der Bevölkerung die Regierung als optimal oder gut ein. Diejenigen, die die Regierung als mittelmäßig einstuften, summierten sich zu 36 Prozent (April/Mai: 30 Prozent, Juni: 33 Prozent). Diejenigen, die die Regierung als schlecht einstuften, machten einen Anteil von 33 Prozent im Juli  aus (April: 30 Prozent, Mai/Juni: 33 Prozent). (ds)