Logo des G20-Gipfels 2012 in Mexiko / Copyright: Wikimedia Commons, G20Mexico

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Die Versammlung der Außenminister der G20-Staaten, die vorgestern (18.02.) begann und bis heute (20.02.) andauern soll, findet in Los Cabos, Mexiko, unter der Leitung des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón statt. Der mexikanischen Außenministerin, Patricia Espinosa, zufolge, diene das Treffen dem Ziel, die Partnerschaften und Kooperationen in verschiedenen Arbeitsbereichen zu stärken. Außer China und Russland sind Vertreter aller G20-Staaten anwesend. Brasilien wird durch den Botschafter Luiz Alberto Figueiredo Machado repräsentiert.

Besondere Aufmerksamkeit wird während dem Treffen dem Thema Rio+20 gewidmet, der Konferenz der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung, die im Juni in Rio de Janeiro in Brasilien stattfinden soll. Das Ziel der brasilianischen Regierung gemeinsam mit den Vereinten Nationen ist es, Rio+20 in das weltweit größte Forum für Umweltschutz, Green Economy und Nachhaltige Entwicklung zu verwandeln und somit einen neuen Standard in diesem Sektor zu schaffen. Es werden mindestens 100 Präsidenten und Premierminister erwartet.

Ein weiteres Thema stellte die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Kampf gegen organisiertes Verbrechen dar.

Das Treffen findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem mehrere Länder Europas, die Vereinigten Staaten oder auch Japan unter den Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise leiden. Espinosa betonte deshalb die Wichtigkeit der Suche nach einem gemeinsamen Konsens zwischen den Schwellenländern und den entwickelten Staaten, mit dem Ziel, die Stabilität und das Wachstum der Weltwirtschaft zu fördern. (jv)