Die G20 tagten kürzlich in Brisbane (Australien) / Copyright: Agência Brasil
Die G20 tagten kürzlich in Brisbane (Australien) / Copyright: Agência Brasil

Die G20 tagten kürzlich in Brisbane (Australien). / Copyright: Agência Brasil

Aus aktuellem Anlass haben die G20, die 20 größten Wirtschaftsmächte der Welt, ein Dokument veröffentlicht, wonach sie ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent der Bruttoinlandsprodukte (BIP) der Mitgliedsländer bis 2018 erreichen wollen. Die G20 hatten am vergangenen Wochenende in Brisbane (Australien) getagt.

Laut der G20 würde das Wachstum der globalen Wirtschaft zwei Milliarden US-Dollar einbringen und Arbeitsplätze schaffen. Ein höheres Wachstum könne beispielsweise mit Maßnahmen wie verstärkten Investitionen, Handel, Wettbewerbsfähigkeit und mit der Förderung des Arbeitsmarktes erreicht werden.

Auch verteidigten die Vertreter der G20 makroökonomische politische Maßnahmen, um die Entwicklung und das Wachstum zu unterstützen, damit einhergehend die Verringerung der Ungleichheit und der Armut. Vor allem müsse in die Infrastruktur investiert werden. Auch die multilateralen Banken und die öffentlichen Entwicklungsbanken würden hierbei eine große Rolle spielen.

Ein weiterer Punkt ist, die unterschiedliche Beteiligung von Männern und Frauen am Arbeitsmarkt zu beseitigen. Ziel ist es hierbei, 100 Millionen Frauen bis 2025 in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Außerdem wollen die G20 die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen stark reduzieren, die momentan noch viel zu hoch sei.

Schließlich ist die Stabilität des Finanzsystems wichtig sowie Aktionen für ein internationales System mit fairen Steuern. Des Weiteren sucht man nach einer effizienteren Energienutzung, um dem nachhaltigen Wachstum gerecht zu werden. Maßnahmen, die den Klimawandel entgegenwirken, sind zusätzlich von großer Bedeutung. (ds)