Bundespolizei fasst Kriminelle eines Verbrecherrings. / Copyright: Wikimedia Commons, Antoniocarlos32, CC BY-SA 3.0
Bundespolizei fasst Kriminelle eines Verbrecherrings. / Copyright: Wikimedia Commons, Antoniocarlos32, CC BY-SA 3.0

Bundespolizei fasst Kriminelle eines Verbrecherrings. / Copyright: Wikimedia Commons, Antoniocarlos32, CC BY-SA 3.0

Die brasilianische Bundespolizei hat am Dienstag (10.02) im Rahmen der Operation „Kojote“ jagt auf einen Verbrecherring gemacht, der in Brasilien und den USA operieren soll, um Brasilianern illegal eine Immigration zu ermöglichen. Der Bundespolizei zufolge sind die Mitglieder der kriminellen Vereinigung als Vermittler aufgetreten für die Beschaffung von Visa für die USA.

Dazu nutzten sie falsche Dokumente, die sie den Konsularmitarbeitern des nordamerikanischen Landes vorlegten. Als gefälschte Dokumente wurden unter anderem Bankauszüge, falsche oder verfälschte Gehaltsabrechnungen mit höheren Beträgen, nicht existierende Arbeitsverträge, falsche Steuerabrechnungen sowie falsche Studienverträge verwendet.

Die „Kojoten“ brachten die illegalen Einwanderer über die mexikanische Grenze, indem sie ihnen zwei Möglichkeiten der Bezahlung anboten: die teurere Variante, bei der die Einwanderer die gesamte Reise per Auto, Bus oder Flugzeug zurücklegen, bis sie US-Territorium betreten zu einem Preis zwischen 27.000 und 30.000 Reais; die günstigere Variante, bei der die Einwanderer bis zu vier Nächte zu Fuß zurücklegen müssen zum Preis von etwa 15.000 Reais.

Die Aktion der Polizei fand zeitgleich in den Bundesstaaten Goiás, Espírito Santo, Rio de Janeiro und Rondônia, in den Städten Goiâna, Aparecida de Goiâna, Piracanjuba, Governador Valadares, Uberlândia, Vitôria, Rio de Janeiro und Vilhena. (ls)

Quelle: Valor Econômico