Rio de Janeiro geht gegen illegale Importe und Produktfälschungen vor. / Copyright: Wikimedia Commons, Gohnarch

Jacken, Hemden und gefälschte Taschen bekannter Marken sind am Dienstag (2.06) in der Sammelstelle des Finanzamtes von Rio de Janeiro vernichtet worden. Die meiste der beschlagnahmten Teile wurden aus China importiert und gelangten über die Häfen ins Land.

Die Aktion ist Teil des 15. Nationalen Programms zur Vernichtung von Ware, bei dem in verschiedenen Bundesstaaten rund 3.700 Tonnen illegaler Produkte zerstört werden. Zu den Produkten gehören auch gefälschte Zigaretten, Getränke und Medikamente, die nicht den Gesundheitsanforderungen Brasiliens genügen. Allein in Rio wurden 312 Tonnen Ware vernichtet. Die Verpackungen der Kleidungsstücke wurden getrennt und ins Recycling gegeben.

Verkäufer der gefälschten Marken, die bei der Beschlagnahmung vor Ort waren, aber nicht genannt werden wollen, erklärten, dass die Originalstücke bestimmte Etiketten tragen würden, die die Echtheit der Produkte belegten.

Laut dem Untersekretär für Unternehmensführung des Finanzamtes, Marcelo de Melo Souza, verstoßen die beschlagnahmten Kleidungsstücke gegen geltende Gesetze. Bei den Taschen gehe es um rechtswidrige Importe. „Einer der Gründe für die Beschlagnahmung ist nicht eine mindere Qualität der Waren, sondern die Art und Weise, wie die Produkte ins Land kommen, was eine Steuerflucht begünstigt und nicht ermöglicht, den Ursprung der Waren festzustellen“, so Souza. (ls)

Quelle: Agência Brasil