Auf einem Treffen diskutierten Vertreter vom Bildungsministerium und von Gemeindeschulen über den Fortbestand der Schulen auf dem Land. / Copyright: Agência Brasil
Auf einem Treffen diskutierten Vertreter vom Bildungsministerium und von Gemeindeschulen über den Fortbestand der Schulen auf dem Land. / Copyright: Agência Brasil

Auf einem Treffen diskutierten Vertreter vom Bildungsministerium und von Gemeindeschulen über den Fortbestand der Schulen auf dem Land. / Copyright: Agência Brasil

Wie der Bestand und die Legalisierung der Familienzentrum für die sogenannte Bildung durch Abwechslung (Cafes) garantiert werden können, wurde am Freitag (28.11) auf einem Treffen von Vertretern des Bildungsministeriums und der Zentren diskutiert. Laut der Angehörigen der Zentren gibt es keine spezielle Gesetzgebung für das Thema, obwohl es eine Stellungnahme des nationalen Bildungsrates gibt, in dem er die Bildung durch Abwechslung anerkennt. Das Treffen sollte dazu dienen Gesetzesänderungen auszuarbeiten, um die Besonderheiten des Bildungsmodells zu berücksichtigen.

Die Zentren gehören zu einem Netzwerk von Gemeindeschulen, die der Pädagogik der Abwechslung folgen. Dieses Modell erlaubt es den Schülern, die Zeit in der Schule, in der Regel 15 Tage, mit Zeiten abzuwechseln, in denen sie bei der Familie bleiben, um bei der landwirtschaftlichen Produktion zu helfen. Derzeit bestehen 264 dieser Schulen im gesamten Land. Sie erreichen laut Zahlen des Landesverbands der landwirtschaftlichen Familienschulen in Brasilien (Unefab) und den Vereinigungen der landwirtschaftlichen Familien (Arcafars) mehr als 17.000 Schüler.

Laut dem Präsidenten des Unefab, Antônio Rocha, greift das Lernmodell die Erfahrungen der Schüler in ihren Gemeinden und Familien auf und auch die Eltern könnten so direkt an der Erziehung ihrer Kinder und den Schulen teilhaben. „Die Schüler verbringen die Hälfte der Zeit in der Schule und die andere Hälfte mit ihren Familien, um nicht die Charakteristiken der bäuerlichen Landwirtschaft zu vergessen. Was sie in der Schule lernen, hilft den Gemeinden sich weiterzuentwickeln und garantiert den Bestand der familiären Landwirtschaft“, erläutert Rocha.

Laut der Präsidentin von Arcafars, Maria de Aparecida Geffer, ist es derzeit schwierig diese Schulen am Leben zu erhalten und das Treffen war wichtig, um Lösungen für dieses Problem zu finden. „Wir sind Gemeindeschulen und bieten einen offenen, kostenlosen Unterricht an. Jetzt müssen wir Wege finden, um die Finanzierung für diese Arbeit zu gewährleisten, um Qualität in der Bildung garantieren zu können, Bildung vom Land für das Land.“ (ls)