Die brasilianische Regierung erhöht die Ressourcen für die Infrastruktur / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, S. Terfloth
Mit der Genehmigung des Rechnungshofes kann das Projekt zum Bau einer neuen Eisenbahnstrecke beginnen  / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, S. Terfloth

Mit der Genehmigung des Rechnungshofes kann das Projekt zum Bau einer neuen Eisenbahnstrecke beginnen / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, S. Terfloth

Der brasilianische Rechnungshof TCU (Tribunal de Contas da União) genehmigte am vergangenen Montag (16.12.) Konzessionsstudien für den Bau einer 883 Kilometer langen Eisenbahnstrecke zwischen Lucas do Rio Verde (im Bundesstaat Minas Gerais) und Campinorte (im Bundesstaat Goiás). Damit kann die Regierung die Ausschreibungen für diese Strecke veröffentlichen.

Bei der Genehmigung des Projekts hatte der TCU einige Einschränkungen auferlegt, so beispielswiese beim Transport von Materialen oder Investitionen in die Bauvorhaben, die die Gesamtkosten um 1,3 Milliarden Reais senken können. Derzeit lägen die Kosten bei 6,3 Milliarden Reais. Eine weitere Bedingung des TCU war, dass die Nationale Transportagentur ANTT und das Transportministerium der Baugesellschaft VALEC innerhalb eines Jahres eine genaue Analyse über die realen Kosten einreichen.

Damit findet in Brasilien die erste Versteigerung für eine Eisenbahnstrecke des Programms „Investitionen in die Logistik“ PIL (Programa de Investimentos em Logística) statt, das im August 2012 herausgegeben wurde und durch das 11.000 Kilometer an Eisenbahnstrecken im Land gebaut werden sollen. Die VALEC wird die vollen Transportkapazitäten kaufen und diese Interessenten anbieten.

Der Berichterstatter des Gesetzesentwurfes, Walton Rodrigues, lobte das neue Modell, das von der Regierung vorgeschlagen wurde. Laut Rodrigues sei das alte Modell nicht marktfähig und würde keinen Interessenten anlocken, da es keinerlei Wettbewerbsfähigkeit aufweise. (ds)