„Brasilien hatte an der Uno-Generalversammlung die Ehre, als erste Nation vor dem Plenum zu sprechen. Das war schon im vergangenen Jahr so, als Präsidentin Dilma Rousseff als erste Frau überhaupt die Versammlung eröffnete. Und es war auch vorletztes Jahr so und in allen Jahren zuvor – seit 1947. Warum dies so ist, weiss niemand genau. In keinem Dokument ist festgehalten, dass der brasilianische Repräsentant als Eröffnungsredner aufzutreten hat. Möglicherweise liegt es daran, dass Brasilien zu den Uno-Gründerstaaten gehört und als erstes Land der Organisation beigetreten ist. Eine plausible Erklärung könnte aber auch sein, dass Brasilien während des Kalten Krieges weder die USA noch die Sowjetunion unterstützt hatte und deshalb als Garant für einen neutralen und unpolemischen Auftakt der Versammlung galt.“ (NZZ Online)

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