Die brasilianische Bundesfinanzverwaltung verzeichnet im vergangenen Monat einen Rückgang der Staatseinnahmen / Copyright: Receita Federal
Die brasilianische Bundesfinanzverwaltung verzeichnet im vergangenen Monat einen Rückgang der Staatseinnahmen / Copyright: Receita Federal

Die brasilianische Bundesfinanzverwaltung verzeichnet im vergangenen Monat einen Rückgang der Staatseinnahmen / Copyright: Receita Federal

Laut der neuesten Analyse der brasilianischen Bundesfinanzverwaltung (Receita Federal) seien die realen Umsätze im Monat Juni zurückgegangen. Zu erklären wäre diese Entwicklung mit Steuersenkungen und mit dem Rückgang der Steuereinnahmen bei der Einkommenssteuer auf Kapitalvermögen. Laut Angaben des Vertreters der Analyse, Raimundo Eloi de Carvalho, gab es einen Rückgang von 2,3 Milliarden Reais (ca. 0,7 Milliarden Euro) im Juni.

Die Zahlen sagen aus, dass das geringe Wirtschaftswachstum, die Steuererleichterung und die geringen Einnahmen der Unternehmen weiterhin die Steuereinnahmen beeinflussen. Auch das geringe Wachstum bei der Industrieproduktion, der Verkauf von Gütern und das Anbieten von Dienstleistungen hätten zu diesem negativen Resultat beigetragen.

In den ersten sechs Monaten diesen Jahres konnten 149,5 Milliarden Reais eingenommen werden. Im Vergleich zum vergangenen Jahr bedeutet dieser Wert einen Rückgang von 0,01 Prozent. Die Steuern auf Gewinne juristischer Personen IRPJ (Imposto de Renda Pessoa Jurídica ) summierte etwa 66 Milliarden Reais, die Einkommensteuer IRPF (Imposto de Renda sobre Pessoa Física) 14,84 Milliarden Reais und die IRRF-Steuer (Imposto de Renda Retido na Fonte) 71 Milliarden Reais. Die Steuer auf Industrieprodukte IPI (Imposto sobre Produtos Industrializados) lag im Juni bei 3.893 Milliarden Reais, was ein Anstieg von 7,46 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres ausmache. (ds)