Die Arbeitskosigkeit bleibt statistische gesehen niedrig in Brasilien. / Copyright: Agência Brasil
Die Arbeitskosigkeit bleibt statistische gesehen niedrig in Brasilien. / Copyright: Agência Brasil

Die Arbeitskosigkeit bleibt statistisch gesehen niedrig in Brasilien. / Copyright: Agência Brasil

Brasilien verzeichnete im vergangenen August die geringste Arbeitslosenquote für diesen Monat seit Beginn der Zählung im Jahr 2002. Wie das Statistische Bundesamt (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE) am Donnerstag (25.9.) bekannt gab, lag die Arbeitslosigkeit im Wintermonat August landesweit bei einem Rekordtief von fünf Prozent. Gleichzeitig legte das IBGE auch die Daten für die vergangenen Monate Mai (4,9 Prozent), Juni (4,8 Prozent) und Juli (4,9 Prozent) nach. Diese lagen in Folge eines Streiks von Angestellten des Statistischen Bundesamtes in Salvador und Porto Alegre bisher nicht von allen Regionen vor.

Laut der aktuellen Beschäftigungserhebung (Pesquisa Mensal de Emprego, kurz: PME) lag die Arbeitslosigkeit im August 2013 durchschnittlich noch bei 5,3 Prozent. Im August dieses Jahres betrug die beschäftigungslose Bevölkerung 1,2 Millionen Menschen, diese Anzahl blieb auch zwischen den WM-Monaten Juni und Juli konstant, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil (25.9.) berichtete. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Beschäftigten um 23,1 Millionen Personen und damit um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat Juli. Die Anzahl der sozialversichert Beschäftigten blieb im Vergleich zum Vorjahr wie zum Vormonat konstant bei 11,8 Millionen Personen.

Nach den einzelnen Beschäftigungssektoren verzeichnete einzig die Bauwirtschaft einen Zuwachs in marginaler Höhe. Wiederum rutschte der Prozentsatz der Hausangestellten im August um weitere 3,9 Prozent ab und liegt im Jahresvergleich bei einem Minus von 7,2 Prozent, wie Agência Brasil berichtet. Dies liegt an den veränderten Rahmenbedingungen für die Beschäftigung von Hausangestellten, wie einem gesetzlichen Mindestlohn und Urlaubstagen. (ms)