Logo der Nationalen Vereinigung der Institutionen für Selbstverwaltung des Gesundheitsweisens Brasiliens / Copyright: UNIDAS

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Die Kommission für Menschenrechte und beteiligende Legislative des Senats (Comissão de Direitos Humanos e Legislação Participativa do Senado) diskutiert derzeit über die Serviceleistungen durch Pläne für das Gesundheitswesen Brasiliens. Der ausführende Sekretär des Nationalen Verbandes für Krankenversicherungen ANS (Agência Nacional de Saúde Suplementar), João Luiz de Barroca, teilte mit, dass das System Fortschritte gemacht habe, aber hob trotzdem hervor, dass die Serviceleistungen immer noch nicht gefestigt seien. Laut Barroca sei das Hauptproblem des Sektors die fehlenden Regelungen.

Er erinnerte daran, dass es noch vor ca. 15 Jahren keinerlei Gesetze gab, die die Versorgung durch Gesundheitspläne im Land regulierten.

Während der öffentlichen Anhörung bedauerte Barroca den Tod des Sekretärs für Menschenrechte des Planungsministerium, Duvanier Paiva Ferreira. Ihm wurde die Versorgung in zwei Krankenhäusern verweigert, weil dieser keine gesetzliche Krankenversicherung vorweisen konnte.

Auch die Präsidentin der Nationalen Vereinigung der Institutionen für Selbstverwaltung des Gesundheitsweisens UNIDAS (União Nacional das Instituições de Autogestão em Saúde), Denise Rodrigues de Brita, stimmte zu, dass die fehlenden Regelungen für das Gesundheitssystem besonders besorgniserregend seien.

„Wir haben ein provisorisches Regelwerk, aber noch keine definitive Antwort des Nationalkongresses bezüglich dieses Regelwerks“, so Brita. „Vergangenes Jahr gab es acht öffentliche Anhörungen, aber es kam zu keiner Einigung zwischen den Parlamentariern und wir konnten somit keine Fortschritte mache.“

Laut Brita müssen noch viele Lösungen sowohl für das gesetzliche als auch für das private Gesundheitswesen gefunden werden. Außerdem sei es wichtig, auf die aktuellen Tendenzen einzugehen: Die Lebenserwartung in Brasilien würde steigen und es gäbe eine geringere Geburtenrate, die Bevölkerung würde immer älter werden. (ds)