Laut der Versorgungsgesellschaft Conab sorgt vor allem der Sojaanbau für ein Ernteplus gegenüber der Vorjahresernte. / Copyright: Wikimedia Commons, JanRehschuh

Laut der Bundesversorgungsgesellschaft Conab wird die Getreideproduktion im Erntezeitraum 2014/2015 bei 202,23 Millionen Tonnen liegen. Damit ist das erwartete Volumen um 1,54 Millionen Tonnen angestiegen, oder 0,76 Prozent gegenüber der ersten Einschätzung. Im April noch ging die Conab von einer Getreideernte von 200,7 Millionen Tonnen aus.

Nach Angaben der Gesellschaft ist der Anstieg durch den Produktivitiätsgewinn aus der ersten Maisernte, sowie Soja und Weizen zu erklären. Sollten sich die Vorhersagen bewarheiten, wird die Ernte in der aktuellen Periode 4,4 Prozent über dem Ertrag der vergangenen Ernte 2013/2014 liegen. Conab weist zudem daraufhin, dass noch in diesem Monat die ersten Prognosen für die Kulturen im Winter 2015 veröffentlicht wird.

Die Voraussagen für die angebaute Fläche lagen bei 57,21 Millionen Hektar. Auch das entspricht einem Plus im Vergleich zur letzten Ernte 2013/2014 von 150.600 Hektar (0,3 Prozent), als die angebaute Fläche noch bei 57,06 Millionen Hektar lag. Vor allem sei der Sojaanbau wieder einmal für den Zuwachs verantwortlich, der allein um 4,6 Prozent zulegte (1,4 Millionen Hektar).

Für die Studie der Conab wurden Informationen zur angebauten Fläche, der Produktion und durchschnittlich erwarteten Produktivität verwendet, neben der Entwicklung der Kulturen und dem Einsatz technologischer Ausrüstung. Zum Ergebnis beigetragen haben unter andere Agrarwissenschaftler, Mitarbeiter des IBGE, Zulieferer von Saatgut und Assistenzdienste für die Landwirtschaft. (ls)

Quelle: Agência Brasil