Der CUT vertritt unter anderen die Arbeitnehmer Brasiliens / Copyright: CUT Brasil
Der CUT ist einer der Gewerkschaftsverbände, der die Arbeitnehmer Brasiliens vertritt / Copyright: CUT Brasil

Der CUT ist einer der Gewerkschaftsverbände, der die Arbeitnehmer Brasiliens vertritt / Copyright: CUT Brasil

Der Präsident des brasilianischen Zentralverbandes für Arbeitnehmer CUT (Central Única dos Trabalhadores), Vagner Freitas, traf sich gestern (05.02.) mit der Präsidentin Brasiliens Dilma Rousseff im Palast der Hochebene, um neue Forderungen der Arbeiter in Brasilien vorzustellen. Rousseff erklärte sich bereit, Anfang März Vertreter der Gewerkschaften zu empfangen, um diese Forderungen zu verhandeln.

Verschiedene brasilianische Gewerkschaftszentralen (der CUT, die Força Sindical, die Nova Central, die Zentrale für Arbeiter in Brasilien CGTB (Central Geral dos Trabalhadores do Brasil), die Zentrale für Arbeiterinnen und Arbeiter in Brasilien CTB (Central dos Trabalhadores e Trabalhadoras do Brasil) und der Arbeiterverband UGT (União Geral dos Trabalhadores) würden derzeit für den kommenden Monat eine Arbeiterdemonstration in Brasília organisieren, bei der um die 40.000 Arbeitnehmer anwesend seien sollen. Unter ihren Forderungen befindet sich beispielsweise, die Arbeitszeit von 40 Stunden zu reduzieren, den Prozess der Agrarreformen zu beenden und politische Maßnahmen für die Erhöhung von Renten zu schaffen.

Freitas kommentierte, dass sich Rousseff noch nicht dazu geäußert habe, welche Forderungen realisierbar seien. Bei den Verhandlungen müsse man sehen, inwieweit man aufeinander zugehen könne. „Die Präsidentin hat nicht gesagt, ob sie zustimmen wird. Aber sie denkt, dass die Verhandlungen mit den Gewerkschaftsbewegungen sehr wichtig sind, weil sie die Bedürfnisse der Arbeitnehmer widerspiegeln.“ Ziel der Gewerkschaften sei es, so zu verhandeln, dass sie am ersten Mai, dem Tag der Arbeit, der Arbeiterklasse einige Fortschritte präsentieren können. (ds)