Die Kabinettschefin Gleisi Hoffmann über die brasilianische Landwirtschaft / Copyright: Agência Brasil
Die Kabinettschefin Gleisi Hoffmann über die brasilianische Landwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Die Kabinettschefin Gleisi Hoffmann über die brasilianische Landwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Gestern wurde in Brasilien das 40. Bestehen des brasilianischen Unternehmens für Forschung im Bereich Land- und Viehwirtschaft EMBRAPA (Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária) gefeiert. Bei den Feierlichkeiten äußerte sich die Kabinettschefin Gleisi Hoffmann dazu, dass die Landwirtschaft in Brasilien ein wichtiges Thema der Regierung Dilma Rousseffs sei. „Für die Regierung ist die landwirtschaftliche Frage eine Priorität. Aus diesem Grund müssen wir auch weiterhin in die Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Produktion im Land investieren.“

Auch hob Hoffmann hervor, dass die klimatischen Veränderungen und die Bodenverhältnisse des Nordostens für Anpflanzungen im Land weitere große Herausforderungen für den Sektor darstellen. „Es ist daher nötig, Prozesse anzupassen und in Forschungsprojekte zu investieren, um mit den klimatischen Veränderungen umgehen zu können. Das ist in Brasilien besonders wichtig, wo wir mit starken Klimaschwankungen aufgrund der Größe des Landes zu kämpfen haben. Eine weitere Herausforderung ist die Landwirtschaft in den semiariden Gebieten.“

Der Landwirtschaftsminister Antônio Andrade zeigte sich optimistisch und versprach das Engagement der Regierung. „Bei meinem heutigen Treffen mit der Präsidentin verlangte sie vom Ministerium Aktionen zugunsten unserer Produzenten, damit die Produktion stetig gesteigert werden kann.“ Diese sei bereits viel stärker gewachsen als erwartet. Nun sollten Andrade zufolge damit einhergehend die Investitionskapazitäten ausgearbeitet werden. (ds)