Abgeordneter Sérgio Guerra, Copyright: Agência Brasil

Sérgio Guerra / Copyright: Agência Brasil

Nach der Entlassung von sechs Mitarbeitern des Amts für Infrastruktur und Transporte (Departamento Nacional de Infraestrutura de Transportes, kurz: DNIT) stellte Sérgio Guerra, Abgeordneter der sozialdemokratischen Partei PSDB (Partido da Social Democracia Brasileira) klar, dass sich die Korruption in weiten Teilen des Landes widerspiegele. Sie beschränke sich nicht nur auf das Verkehrsministerium.

Des Weiteren kritisierte er die Verteilung der Ministerien zwischen den verbündeten Parteien und die Unterstützung der Schaffung neuer Parteien. Damit übte Guerra indirekte Kritik an der Partei PSD (Partido Social Democrático).

Er verurteile nicht nur die korrupte „Säuberung“ des Verkehrsministeriums, die die Präsidentin Dilma veranschlagte, sondern stellte das gesamte politische System Brasiliens in Frage. Guerra bezeichnete den Zustand als „systematische Krise“.

Außerdem wies er darauf hin, dass die Regierung Dilmas eine Fortführung der Regierung des ehemaligen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva sei. Beide ernannten das Verkehrsministerium genauso wie andere Einrichtungen.

Ihm sei wichtig, dass diejenigen, die in die Korruption verstrickt sind, zur Verantwortung gezogen werden. Er bestärkte, dass dies einige Mitglieder der Partei PT (Partido dos Trabalhadores) beträfe. (ds)