Unter anderem litt insbesondere das Segment Bekleidung und Schuhe unter dem Umsatzrückgang. / Copyright: Wikimedia Commons, A. Júnior

Das Umsatzvolumen im Handel ist im April um 0,4 Prozent gesunken verglichen zum Vormonat März, wie das brasilianische Statistikamt IBGE berichtet. Damit ist der Umsatz im Handel zum dritten Mal in Folge gesunken. Zudem ist es der niedrigste Erlöswert für den Monat April seit 2001.

Das Forschungsinstitut Valor Data sowie verschiedene Finanzinstitute waren für April von einem Wachstum von im Schnitt 0,5 Prozent ausgegangen. Insgesamt gingen die Schätzungen von Minus 0,5 Prozent bis hin zu einem Plus von 1,4 Prozent.

Die größten Einbrüche wurden in den Segmenten Textilien, Bekleidung und Schuhe (-3,8 Prozent) festgestellt, sowie Möbel und Haushaltsgeräte (-3,1 Prozent), Ausstattung und Materialien fürs Büro, Informatik und Kommunikation (-12,2 Prozent) und Artikel des persönlichen Gebrauchs (5,1 Prozent). Gleichzeitig konnten die Umsätze bei Super- und großen Supermärkten um 1,9 Prozent zulegen – im Februar mussten diese noch einen Rückgang von 2,2 Prozent verkraften. (ls)

Quelle: Valor Econômico