Mais gehörte in der dritten Aprilwoche zu den Produkten mit dem besten Umsatz. / Copyright: Wikimedia Commons, Decius
Mais gehörte in der dritten Aprilwoche zu den Produkten mit dem besten Umsatz. / Copyright: Wikimedia Commons, Decius

Mais gehörte in der dritten Aprilwoche zu den Produkten mit dem besten Umsatz. / Copyright: Wikimedia Commons, Decius

Die Handelsbilanz Brasiliens hat in der dritten Woche im April einen Überschuss von 45 Millionen US-Dollar erreicht. Das Ergebnis resultiert aus einem Exportwert von 3,851 Milliarden US-Dollar und 3,806 Milliarden US-Dollar an Importen. Auf den gesamten Monat hingesehen liegt der Überschuss bei 97 Millionen US-Dollar. Allerdings weist die Handelsbilanz für das gesamte Jahr 2014 immer noch ein Defizit auf von 5,975 Milliarden US-Dollar.

Der durchschnittliche Exportwert pro Tag ist in den ersten drei Wochen im April um 1,6 Prozent gestiegen verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat. Dabei stieg der Wert von 937,8 Millionen US-Dollar auf 962,6 Millionen US-Dollar an. Verantwortlich ist dafür vor allem eine Absatzsteigerung bei den Basisprodukten.

Diese Produktkategorie verzeichnete einen Anstieg beim durchschnittlichen Exportwert pro Tag von 7,9 Prozent verglichen mit April 2013. Das entspricht einer Wertsteigerung von 476 Millionen US-Dollar auf 513,6 Millionen US-Dollar. Die Produkte mit dem besten Absatz sind dabei Rohöl, Schweine- sowie Rindfleisch, Kaffeebohne, Sojabohnen und Maiskörner.

Beim Verkauf von Halbfertigwaren gab es dagegen einen Rückgang um 4,8 Prozent, von 111,7 Millionen US-Dollar im April 2013 auf nunmehr 106,4 Millionen US-Dollar. Grund dafür sind die geringeren Umsätze von Kupferkathoden, Roh-Aluminium, halbfertige Eisen/ Stahl-Waren, Rohzucker, Gusseisen und unverarbeitetes Sojaöl.

Bei den Importen gab es einen Rückgang beim Tagesdurchschnitt von 3,8 Prozent auf den Zeitraum von Anfang des Monats April bis zum Ende der dritten Woche gesehen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres (von 982,7 US-Dollar auf 945,3 US-Dollar). Importrückgänge gab es vor allem bei Düngemitteln (- 24,9 Prozent), Autos und Autoteilen (-12,8 Prozent), Kraft- und Schmierstoffen (- 9,6 Prozent), Pharmaprodukten (- 7,4 Prozent), Kautschuk (- 5,9 Prozent) und mechanischen Geräte (-5,4 Prozent). (ls)