In der ersten Septemberwoche verzeichnet die Handelsbilanz ein Defizit / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, Ziko
In der ersten Septemberwoche verzeichnet die Handelsbilanz ein DefizitIn der ersten Septemberwoche verzeichnet die Handelsbilanz ein Defizit, da die Exporte geringer als die Importe ausfielen / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, Ziko

In der ersten Septemberwoche verzeichnet die Handelsbilanz ein Defizit, da die Exporte geringer als die Importe ausfielen. / Copyright: Wikimedia Commons, Ziko

Die Handelsbilanz Brasiliens  weist in der ersten Septemberwoche ein Defizit (Exporte waren geringer als Importe) von 771 Millionen US-Dollar auf. Betrachtet man schließlich den Jahresverlauf, so war das Ergebnis Ende August noch positiv (249 Millionen US-Dollar) und ist jetzt wieder negativ (524 Millionen US-Dollar). Die Zahlen wurden am Montag (08.09.) vom Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel (Ministério do Desenvolvimento, Indústria e Comércio Exterior) veröffentlicht.

Das Defizit beruht auf Exporten in Höhe von 4,336 Milliarden US-Dollar und Importen von 5,107 Milliarden US-Dollar. Bei den Exporten beläuft sich der Tagesdurchschnitt (die gehandelte Menge pro Werktag) auf 86,2 Millionen US-Dollar, 12,7 Prozent weniger als im August 2013. Bei den Importen liegt der Wert bei 1,021 Milliarden US-Dollar, 13,7 Prozent mehr als im September vergangenen Jahres.

Die Umsätze im Ausland sanken vor allem aufgrund der folgenden drei Segmente: Grundprodukte, Fertig- und Halbfabrikate (5 Prozent). Zu den Produkten, die zum Rückgang der Exporte beitrugen, waren vor allem Mais, Sojabohnen, Eisenerz und Rindfleisch. Bei den Importen stiegen die Verkäufe von Kraftstoffen und Schmiermitteln, Flugzeugen und Ersatzteilen sowie Stahlprodukten und Pharmazeutika. (ds)