Laut Angaben des brasilianischen Verbandes für Exportförderung und Investitionen konnten im vergangenen Jahr die Exporte durch Handelsmissionen erheblich ansteigen / Copyright: ApexBrasil
Laut Angaben des brasilianischen Verbandes für Exportförderung und Investitionen konnten im vergangenen Jahr die Exporte durch Handelsmissionen erheblich ansteigen / Copyright: ApexBrasil

Laut Angaben des brasilianischen Verbandes für Exportförderung und Investitionen konnten im vergangenen Jahr die Exporte durch Handelsmissionen erheblich ansteigen / Copyright: ApexBrasil

Durch Handelsmissionen brasilianischer Unternehmen konnten im Jahr 2012 die Exporte des Landes um 210 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Während des vergangenen Jahres bemühten sich Wirtschaftsdelegationen, die Handelsbeziehungen zum Mittleren Osten, China, Südamerika, zur Türkei und Osteuropa zu stärken. Insgesamt nahmen 141 nationale Unternehmen an diesen Handelsmissionen teil.

Laut Vinícius Estrela, Verantwortlicher für den Zugang zu Märkten, tätig beim brasilianischen Verband für Exportförderung und Investitionen APEX-Brasil (Agência Brasileira de Promoção de Exportações e Investimentos), konnten die bereits bestehenden Verträge des Vorjahres 2011 gefestigt und erweitert werden. „Diese Arbeit ist sehr wichtig, um brasilianische Verkäufer mit ausländischen Käufern in Kontakt zu bringen.“ Estrela schätzte ein, dass Brasilien bedingt durch die internationale Krise verstärkt nach alternativen Handelspartnern suche, um seine Exportziele zu erweitern. Dadurch sei das Land weniger von den traditionellen Handelspartnern abhängig. „Durch die Vielfalt der Länder können sich auch immer mehr brasilianische Unternehmen am Handel beteiligen. Wir haben es geschafft, in allen Märkten Verträge abzuschließen, von der Lebensmittelindustrie bis hin zur Herstellung von Maschinen und Ausstattungsmaterial.“

Auch für dieses Jahr seien vier Handelsmissionen geplant. Noch in diesem Monat werden brasilianische Unternehmer in den Mittleren Osten reisen, wo Versammlungen mit Verkäufern fünf verschiedener Länder auf der Tagesordnung stehen. Außerdem visiere man Märkte in China, Südamerika und Afrika an. (ds)