Umweltministerin Izabella Teixeira über die Herausforderung der Umweltpolitik in 2014 / Copyright: Agência Brasil
Umweltministerin Izabella Teixeira über die Herausforderung der Umweltpolitik in 2014 / Copyright: Agência Brasil

Umweltministerin Izabella Teixeira über die Herausforderung der Umweltpolitik in 2014 / Copyright: Agência Brasil

Auch im Jahr 2014 finden im Bereich Umweltpolitik große internationale Veranstaltungen statt, an denen sich Brasilien beteiligen will. Im Oktober steht der 12. UN-Gipfel zur Biodiversität in Südkorea an und im Dezember ist in Lima (Peru) der Weltklimagipfel (COP20) geplant.

Im Rahmen der Vereinten Nationen diskutieren Delegationen hunderter Länder über Maßnahmen zum Kampf gegen die globale Erwärmung und zur Erhaltung der Flora und Fauna. Für die brasilianische Umweltministerin Izabella Teixeira sei bei den Verhandlungen wichtig, dass vor allem ein Schwerpunkt auf das Klima und die Erhaltung der Biodiversität gesetzt wird. „Wir haben eine Gruppe für den Bereich Klima und eine für den Bereich Biodiversität, die sich stark einsetzen, aber ich habe es noch nie erlebt, dass beide international vertreten waren. Wir müssen den politischen Prozess des Dialogs zwischen den zwei Parteien neu organisieren und den privaten Sektor mit einbeziehen sowie Umweltorganisationen, soziale Organisationen und Arbeiterverbände.“

Während der COP20 in Lima geht es um eine Weiterentwicklung der Maßnahmen, die bereits auf der COP19 in Warschau entwickelt wurden. Für ein umfassenderes Abkommen sei Brasilien bereits mit der Präsidentin der COP20 in Lima in Verbindung. Auch würde man schon auf den nächsten Gipfel 2015 in Paris hinarbeiten. Beim Gipfeltreffen in Südkorea sei vor allem die Genehmigung zur Reduzierung von Schadstoffen in der Atmosphäre von Bedeutung. (ds)