Die brasilianische Regierung unterstützt Familienlandwirtschaft und Landwirtschaft in semiariden Gebieten / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Regierung unterstützt Familienlandwirtschaft und Landwirtschaft in semiariden Gebieten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Regierung unterstützt Familienlandwirtschaft und Landwirtschaft in semiariden Gebieten / Copyright: Agência Brasil

Gestern (15.07.) sprach die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff beim wöchentlichen Radioprogramm Café com a Presidenta („Kaffee mit der Präsidentin“) über das Regierungsprogramm „Ernte der Familienlandwirtschaft und der semiariden Gebiete“ (Safra da Agricultura Familiar e do Semiárido). Dabei erwähnte die Präsidentin, dass die Regierung Kredite in Höhe von 21 Milliarden Reais (ca. 7,18 Milliarden Euro) für die Ernte von 2013/2014 zur Verfügung stellt. Der Wert für diese Ernte, die im Juli beginnt, beträgt 16,6 Prozent mehr als im Vorjahr und beläuft sich auf 18 Milliarden Reais. Die finanzielle Unterstützung stammt vom Nationalen Programm zur Stärkung der Familienlandwirtschaft PRONAF (Programa Nacional de Fortalecimento da Agricultura Familiar).

Außer den Finanzierungen wird die Regierung auch die Verkäufe der Ernten unterstützen und 2,2 Milliarden Reais durch das Lebensmittelprogramm PAA und das Programm für Versorgung an Schulen PNAE zahlen. Im Rahmen des Programms PAA wurde das Verkaufslimit von 4.500 Reais auf 5.500 Reais für Familienbetriebe erhöht, für Familiengenossenschaften auf 6.500 Reais. „Der Plan ist für die Familien, die auf dem Land leben, sehr wichtig. Vor allem für die harmonische Entwicklung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft und unseres Landes. Mit der Familienlandwirtschaft erweitern wir die nachhaltige Produktion von Lebensmittel für alle Brasilianer“, so Rousseff.

Im Rahmen des Ernteplans für die semiariden Gebiete werden den Familien in den trockensten Regionen des Landes sieben Milliarden Reais (ca. 2,3 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Mit diesen finanziellen Mitteln könnten die Landwirte besser arbeiten, besonders mit Techniken, die an das Klima der Region angepasst sind. Damit sollen die Landwirte bei Dürre weder Pflanzen noch Tiere verlieren. (ds)