Hohe Inflation im Dienstleistungssektor drückt auf den Umsatz. / Copyright: Wikimedia Commons, USer:Sambr
Hohe Inflation im Dienstleistungssektor drückt auf den Umsatz. / Copyright: Wikimedia Commons, USer:Sambr

Hohe Inflation im Dienstleistungssektor drückt auf den Umsatz. / Copyright: Wikimedia Commons, USer:Sambr

Nach einer Einschätzung der nationalen Vereinigung für Warenhandel, Dienstleistungen und Tourismus (Confederação Nacional do Comércio de Bens, Serviços e Turismo, kurz: CNC) hat die Inflation im Dienstleistungssektor zum stärksten Rückgang im Jahresvergleich geführt seit Beginn der monatlichen Untersuchung zu Dienstleistungen des brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik (IBGE).

Die aktuelle Untersuchung des IBGE zeigt, dass die Bruttoeinnahmen im Dienstleistungssektor von Februar bis März um 4,4 Prozent angestiegen sind. Dieses Wachstum kehrt den Rückgang von 3,3 Prozent zwischen Januar und Februar dieses Jahres wieder um – angetrieben vor allem durch den Umsatz im Segment der haushaltsnahen Dienstleistungen, der um 8,1 Prozent anstieg.

Die inflationsbereinigte Veränderung im Vergleich zum März 2013 allerdings ist laut CNC negativ und liegt bei einem Minus von 2,3 Prozent. Damit ist das diesjährige Märzergebnis das schlechteste Resultat seit Januar 2013. „In Reais betrachtet bedeutet der Rückgang von 9,1 Prozent zwischen März 2013 und März 2014 den größten jährlichen Rückgang des realen Umsatzes im Dienstleistungssektor seit Beginn der Untersuchungen auf dieser Vergleichsbasis“, bestätigte der Ökonom des CNC Fabio Bentes.

Der Wissenschaftler glaubt jedoch, dass sich, abhängig von der Inflation, die Ergebnisse des Sektors im kommenden Monat verbessern werden. „Die Inflation im Dienstleistungssektor hat im März einen Höhepunkt erreicht, den höchsten in den vergangenen zwei Jahren. Aber im April sollte sich die Lage n Bezug auf den Preis verbessern.“ (ls)