Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt den französischen Präsidenten François Holland im Palast der Hochebene / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt den französischen Präsidenten François Holland im Palast der Hochebene / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt den französischen Präsidenten François Holland im Palast der Hochebene / Copyright: Agência Brasil

Gestern (12.12.) trafen sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der französische Präsident François Hollande im Palast der Hochebene (Palácio do Planalto) in der brasilianischen Hauptstadt Brasília, um über gemeinsame Maßnahmen zum Schutz der Personenrechte im Internet zu sprechen. Beide Länder waren von Spionage seitens der amerikanischen National Security Agency NSA betroffen.

„Wir haben großes Interesse, mit Frankreich eine Partnerschaft in allen Bereichen einzugehen, was die Cyber-Verteidigung betrifft. Wir wollen gemeinsam eine gerechtere Welt mit Gleichheit und Demokratie aufbauen“, kommentierte Rousseff. Bei dieser Gelegenheit lud Rousseff Hollande ein, auch an einer speziellen Veranstaltung zum Thema teilzunehmen, die im April in São Paulo stattfinden wird. Der französische Präsident entgegnete, dass er eine Delegation nach Brasilien schicken werde.

Bereits im November hatten Brasilien und Deutschland gemeinsam auf der UN-Vollversammlung ein Projekt zur Lösung der Rechtsproblematik für Privatsphäre im digitalen Zeitalter vorgestellt. Hollande bekundete, dass er diese Initiative vollkommen unterstütze, da sie bedeutend für die Souveränität und für die individuelle Freiheit sei.

Außer dieser Thematik sprachen die beiden Präsidenten auch über Konflikte in Syrien und eine mögliche Unterstützung des Landes sowie über den Iran und das Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie. (ds)