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Aufgrund der schwachen Produktionsleistung in der Industrie sind auch immer mehr Arbeitsplätze in Gefahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Alex Rio Brazil

Aufgrund der schwachen Produktionsleistung in der Industrie sind auch immer mehr Arbeitsplätze in Gefahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Alex Rio Brazil

Die monatliche Studie über Arbeitsplätze und Gehalt in der Industrie (Pimes) vom brasilianischen Statistikinstitut IBGE zeigt einen Rückgang von 0,1 Prozent bei der industriellen Produktion im Januar, verglichen mit dem Vormonat. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres lag das Minus bei 4,1 Prozent und gesehen auf die zurückliegenden zwölf Monate (Februar 2014 – Januar 2015) akkumuliert bei 3,4 Prozent.

Die Januar-Studie belegt zudem, dass der Lohn in der Industrie ebenfalls in allen Vergleichsszenarien gesunken ist. Gegenüber Dezember gab es einen Rückgang von 0,5 Prozent, im Vergleich zum Januar des Vorjahres von 4,2 Prozent und über die zurückliegenden zwölf Monaten von 1,8 Prozent.

Nach Angaben des technischen Analysten liefert die aktuelle Wirtschaftslage – mit den fiskalischen Anpassungen, hohem Basiszinssatz und Steuererhöhungen – keine Anzeichen für wesentliche Änderungen auf kurze Sicht, weder bei der industriellen Produktion, noch auf dem Arbeitsmarkt. Laut dem Verantwortlichen für statistische Analysen des IBGE, André Macedo, fiel die Arbeitsplatzsituation „überwiegend negativ“ im Januar aus, aufgrund der auch eher schwachen Produktionsleistung in der Industrie.

„Das IBGE kann keine Vorhersagen machen, aber es ist klar, dass jegliche Maßnahme, die den Industriesektor belastet, sich auch auf die Arbeitssituation in der Branche auswirken. Allerdings können wir nichts über die Intensität dieser Auswirkungen sagen. (ls)

Quelle: Agência Brasil