Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht beim UN-Klimagipfel in New York über die globale Zusammenarbeit für den Kampf gegen den Klimawandel / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht beim UN-Klimagipfel in New York über die globale Zusammenarbeit für den Kampf gegen den Klimawandel / Copyright: A. CLARY / AFP

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht beim UN-Klimagipfel in New York über die globale Zusammenarbeit für den Kampf gegen den Klimawandel. / Copyright: A. CLARY, AFP

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat sich am Montag (23.09.) auf dem UN-Klimagipfel in New York für die Erweiterung von Investitionen im Kampf gegen den Klimawandel ausgesprochen. Dabei nannte sie Brasilien als Beispiel, dass Wirtschaftswachstum und Umweltschutz keine gegensätzlichen Maßnahmen seien. Auch plädierte Rousseff für eine gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung. Dabei bezog sich die Präsidentin darauf, dass sich die Entwicklungsländer in einer Wirtschaft mit hohem Ausstoß von Treibhausgasen bewegen. „Wir, die Entwicklungsländer, haben das gleiche Recht auf Wohlbefinden und wir beweisen, dass ein sozial gerechtes und nachhaltiges Umweltmodel möglich ist“, so Rousseff.

Weiterhin zitierte die Präsidentin Maßnahmen, die die brasilianische Regierung in der Vergangenheit durchgeführt hat, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, wie den Rückgang der Abholzung im Amazonasgebiet. „Im Verlauf der letzten zehn Jahren wurde die Abholzung in Brasilien um 79 Prozent gesenkt. Zwischen 2010 und 2013 wurden damit jährlich im Durchschnitt 650 Millionen Tonnen Treibhausgase weniger in die Atmosphäre abgegeben.“ Somit würde Brasilien auch dazu beitragen, dass die Treibhausgase global gesehen geringer seien.

Bezüglich des neuen globalen Klimaabkommens, das auf der 21. Konferenz der Vertragsparteien über den Klimawandel (COP-21) in Paris abgeschlossen werden soll, bekundete Rousseff großes Interesse seitens Brasiliens, wies aber auch darauf hin, dass sie die Unterschiede zwischen reichen Nationen und den Entwicklungsländern respektiere. (ds)