„Die Armenviertel von Rio de Janeiro ziehen das Interesse von Immobilienentwicklern auf sich. Auch ein Deutscher investiert in die Häuser der Favelas – und scheitert an der Drogenmafia.

Rolf Glaser bleibt vor einer Pforte stehen und rüttelt an dem rostigen Schloss, das ihm den Zugang zum Grundstück verwehrt. Einem Grundstück, das eigentlich ihm gehört. Hinter dem vollgemüllten Vorgarten steht ein graffitibeschmierter Betonbau, kaum größer als eine Einzimmerwohnung. Die Bruchbude in Vidigal, einem der Armenviertel von Rio de Janeiro, hätte eine Goldgrube sein können. Denn die Mieten in den Favelas sind rasant gestiegen, seit die brasilianische Regierung im vergangenen Jahr Sicherheitskräfte in die von Drogenbossen kontrollierten Armenviertel schickte, um im Vorfeld der Fußball-WM 2014 das Image der Stadt aufzupolieren. Doch Pech für den Deutschen: Die Ehefrau eines Drogenhändlers fand Gefallen an seinem Häuschen, besetzte es und rückt sich seither nicht vom Fleck.“ (Impulse Online)

Mehr bei Impulse Online