Der Anteil von importierten Waren am Konsum in Brasilien ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 21,8 Prozent angestiegen. / Copyright: Wikimedia Commons, H. Langos
Der Anteil von importierten Waren am Konsum in Brasilien ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 21,8 Prozent angestiegen. / Copyright: Wikimedia Commons, H. Langos

Der Anteil von importierten Waren am Konsum in Brasilien ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 21,8 Prozent angestiegen. / Copyright: Wikimedia Commons, H. Langos

Der Anteil von importierten Waren am Konsum in Brasilien ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 21,8 Prozent angestiegen. Erhoben wurden die Zahlen vom nationalen Industrieverband CNI. Demnach stieg der Anteil der ausländischen Produkte gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2013 um 1,2 Prozentpunkte und erreicht damit die höchste Quote seit Beginn der Messung 2007.

Der Industrieverband berichtet zudem, dass der Export-Koeffizient, der die Bedeutung des Auslandsmarktes für die Industrieproduktion in Brasilien angibt, mit 19,2 Prozent praktisch stabil gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres bleibt.

Für den Verantwortlichen der Abteilung für Forschung und Wettbewerb des CNI, Renato da Fonseca, werden Importe für den brasilianischen Markt weiter an Bedeutung gewinnen. Für die brasilianischen Unternehmen dagegen werde der internationale Markt allerdings nicht wichtiger.

Nach Einschätzung von Fonseca zeigen die Koeffizienten der Handelsliberalisierung, dass es nach wie vor an Wettbewerbsfähigkeit der brasilianischen Firmen mangelt neben Problemen Waren zu exportieren, wodurch die Produkte in Konkurrenz mit den ausländischen Waren auf dem Heimatmarkt treten.

In der Fertigungsindustrie lag der Export-Koeffizient bei 15,5 Prozent im dritten Quartal in Folge. Der Koeffizient für die Importdurchdringung erreichte 20,3 Prozent. (ls)