Trotz der derzeit sinkenden Export- und Importzahlen stellte der CNI einen Anstieg dieser Koeffizienten im dritten Quartal 2014 fest / Copyright: CNI
Trotz der derzeit sinkenden Export- und Importzahlen stellte der CNI einen Anstieg dieser Koeffizienten im dritten Quartal 2014 fest / Copyright: CNI

Trotz der derzeit sinkenden Export- und Importzahlen stellte der CNI einen Anstieg dieser Koeffizienten im dritten Quartal 2014 fest.

Laut Angaben des Nationalen Industrieverbandes CNI (Confederação Nacional da Indústria) ist der Anteil von importierten Gütern in der heimischen Industrie im dritten Quartal von 2014 um 21,9 Prozent angestiegen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2013 gab es einen Anstieg in Höhe von 0,8 Prozentpunkten, der höchste Stand seit Beginn der Messungen im Jahr 2007.

Außer des Anstiegs an importierten Waren in der heimischen Wirtschaft wurde im Untersuchungszeitraum proportional auch mehr ins Ausland verkauft. Der Exportkoeffizient lag bei 19,4 Prozent, ebenfalls 0,8 Prozentpunkte höher als im gleichen Zeitraum von 2013. Die Studie ergab ein Wachstum dieser Koeffizienten trotz des derzeit sinkenden Wertes bei Importen und Exporten, wie BrasilNews berichtete.

Die Informationen ergeben sich aus der Studie „Koeffizienten der Handelsliberalisierung“, die der CNI in Zusammenarbeit mit dem Verband für Außenwirtschaft FUNCEX (Fundação Centro de Estudos de Comércio Exterior) macht. In Bezug auf das zweite Quartal stieg der Koeffizient der Importe um 0,1 Prozentpunkte, der für Exporte um 0,2.

Das Wachstum der Anzahl an Konsumgüter aus dem Ausland ist vor allem dem Bergbau zu verdanken, dessen Koeffizient von 49,9 Prozent auf 51,1 Prozent im dritten Quartal anstieg. Bei der verarbeitenden Industrie, die den Großteil der Industrieproduktion ausmacht, blieb der Koeffizient stabil bei 20,3 Prozent. (ds)