Gestern endete die neunte Messe für Wissenschaft und Technik in Brasilien mit großem Erfolg / Copyright: Agência Brasil

Gestern endete die neunte Messe für Wissenschaft und Technik in Brasilien mit großem Erfolg / Copyright: Agência Brasil

Gestern (21.10.) endete in Brasilien die neunte Nationale Woche für Wissenschaft und Technik SNTC (9ª Semana Nacional de Ciência e Tecnologia). Dieses Jahr erreichte die Messe 627 brasilianische Städte, in denen lokale Entwicklungstendenzen in den Bereichen Forschung, Industrie und Nahrungsmittelproduktion aufgezeigt wurden. Unter den Themen „Nachhaltigkeit, Green Economy und Armutsbekämpfung“ beschäftigt sich Brasilien mit den Problematiken im Land.

Eliezer Moreira, Sekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Technik und Innovation für soziale Eingliederung, schätzte die Initiative als sehr positiv ein. Die Messe sei ein Weg, der Globalisierung entgegenzutreten, denn es werden Entwicklungen in den einzelnen Regionen Brasiliens berücksichtigt. „Die globale Wirtschaft ignoriert und zerstört regionale Ökosysteme. Wir müssen gegen die Flut der Globalisierung antreten.“

Brasilien sei noch eines der ungleichsten Länder der Welt. Dieses Problem könne nur gelöst werden, indem wissenschaftliche Erkenntnisse zugunsten aller verbreitet werden. Dabei müssten Schwerpunkte auf der neuartigen Produktion von Lebensmitteln, auf saubere Technologien und auf die Erhaltung der Umwelt gesetzt werden.

In diesem Sinne wurden verschiedene Projekte in ganz Brasilien vorgestellt. Manuel Everton, Professor der Stelle für Sozialdienstleistungen des Handels SESC in Taguatinga im Bundesdistrikt, setzte sich beispielsweise für Hydrokulturen ein. Damit würde man Anbauflächen einsparen und gleichzeitig die Produktivität steigern. (ds)