São Paulo, laut der FIESP haben die Krise und die Wechselkursschwankungen des Dollars der Industrie geschadet / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Ricardobarreto22

São Paulo, laut der FIESP haben die Krise und die Wechselkursschwankungen des Dollars der Industrie geschadet / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Ricardobarreto22

Die wirtschaftlichen Aktivitäten der Industrie São Paulos sind im Monat August im Vergleich zum Juli zwar gestiegen, jedoch nicht genug um ,,die negative Schräglage zu verändern“, heißt es vom Industrieverband des brasilianischen Bundesstaates São Paulo (Federação das Indústrias do Estado São Paulo, kurz: FIESP).

Laut dem stellvetretenden Leiter der Abteilung Forschung und wirtschaftliche Studien, Walter Sacca, sei die Situation der schwachen Lage der Industrie, auch auf die Auswirkungen der globalen Wirtschaftslage zurückzuführen, die sich in den letzten Monaten verschlechtert habe. ,,Niemand kann außer acht lassen, was auf der Welt geschieht, Dies wird auch Konsequenzen für den brasilianischen Markt haben“, bekräftigte Sacca.

Außerdem gab der Wirtschaftsexperte zu bedenken, dass der gesunkene Dollar einen negativen Effekt auf die brasilianische Industrie gehabt habe und das Hoch der Währung im September mit Vorsicht zu Betrachten sei. ,, Alles hat seine guten und schlechten Seiten. Natürlich sehen wir, dass 1,80 US-Dollar zu einem Real einem Gleichgewicht um einiges näher ist, aber in Anbetracht der makroökonomischen Situation ist keine plötzliche Bewegung des Wechselkurses als gut zu erachten“, erklärt er. (gp)