„Der österreichische Industriekonzern RHI setzt ein Fragezeichen hinter seine Wachstumspläne in Lateinamerika. Wegen deutlich gestiegener Zölle für Importe aus anderen Kontinenten überdenke RHI seine Pläne für den Bau eines Werkes in Brasilien, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Standort in der Nähe von Rio de Janeiro sollte einen Teil jener Produkte produzieren, die RHI in Lateinamerika verkauft. Allerdings wollten die Österreicher nicht alle Materialien dort produzieren, sondern einen großen Teil auch importieren.

Brasilien habe nun aber die Importzölle auf 35 von zuvor zehn bis 14 Prozent nach oben geschraubt und Einfuhren aus Europa, China und Nordamerika zusätzlich mit Strafzöllen belegt, sagte eine Sprecherin. RHI überlege nun, in welchem Umfang eine Produktion in Brasilien noch sinnvoll sei und schaue sich auch nach lokalen Kapazitäten um.“ (Handelsblatt Online)

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