Der Bundesstaat Rio de Janeiro arbeitet derzeit an einem Plan, der in den Aufbau der Logistik investiert / Copyright: Agência Brasil
Der Bundesstaat Rio de Janeiro arbeitet derzeit an einem Plan, der in den Aufbau der Logistik investiert / Copyright: Agência Brasil

Der Bundesstaat Rio de Janeiro arbeitet derzeit an einem Plan, der in den Aufbau der Logistik investiert / Copyright: Agência Brasil

Gestern (21.10.) wurde der strategische Plan für Logistik und Frachten PELIC 2040 (Plano Estratégico de Logística e Cargas) von der Regierung Rio de Janeiros während der Versammlung des Unternehmerrats für Logistik und Transporte des Handelsverbandes Rio de Janeiros ACRJ vorgestellt. Das Projekt wird finanziell von der Weltbank unterstützt und beinhaltet Logistikpläne des Bundesstaates mit dem Ziel, Lösungen für die Hauptengpässe in den nächsten 30 Jahren zu finden. Der Plan, in dem schließlich alle Investitionsprioritäten definiert sind, soll im April des kommenden Jahres fertiggestellt werden.

Laut Angaben des Logistikbetriebsleiters des Sekretariats für Transportwesen im Bundesstaat, Eduardo Duprat, decke der Plan die Defizite in der Logistik ab, unter denen der Staat derzeit stark leidet. Diese Defizite würden aktuell die Dynamik der Wirtschaft einschränken und die Logistik hänge hinterher. Priorität sei laut Duprat, dass die Planung und die Logistik gemeinsam zum Wirtschaftswachstum beitragen. Der Betriebsleiter betonte, dass Rio de Janeiro große Kapazitäten habe, denn es besitze die größte maritime Küste des Landes mit vielen inaktiven Eisenbahnstrecken. Bestimmte Strecken könnten für den Eisenbahntransport reaktiviert werden. Im Plan ist dafür eine neue Logistikstrategie für Frachten vorgesehen.

Die Analyse beinhaltet Daten zur Menge an Frachten, die durch den Bundesstaat transportiert werden, sowie die Notwendigkeit zur Integration der Eisenbahnstrecken, Autobahnen, Häfen und Flughäfen. Auch wird die Qualität des Zugangs zu anderen Staaten geprüft, die Rio de Janeiro als Tor für die Einfuhr und die Ausfuhr von Produkten verwenden, darunter die Bundesstaaten Minas Gerais und Espírito Santo. Duprat wies weiterhin daraufhin, dass für die Investitionen die Beteiligung privater Initiativen nötig wird. (ds)