Der Präsident der BUNGE Brasilien, Pedro Parente, äußert sich vor der Presse zum Gespräch mit Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Der Präsident der BUNGE Brasilien, Pedro Parente, äußert sich vor der Presse zum Gespräch mit Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Der Präsident des weltweit bedeutendsten Lieferanten für Nahrungs- und Futtermittel BUNGE Brasilien, Pedro Parente, traf sich gestern (23.02.) mit der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff im Palast der Hochebene, um über Investitionen des Multiunternehmens im Land zu sprechen. Die Präsidentin zeigte sich bezüglich des Rückgangs der Zuckerrohrproduktion besorgt.

Rousseff sei der Meinung, dass dieser Sektor eine „strategische Relevanz“ für Brasilien habe. Vor allem deshalb, weil ein wichtiger Teil für die Versorgung mit Kraftstoffen, für Strom, genutzt werde.

Parente präsentierte der Präsidentin den aktuellen Stand der Investitionen in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar in die Zuckerrohrproduktion sowie in Bioenergie, die im August 2011 vom weltweiten Leiter der BUNGE, Alberto Weisser, angekündigt wurden. Laut Parente seien bereits 400 Millionen US-Dollar in die Fabrik Moema im Bundesstaat São Paulo sowie für die Anpflanzung von Zuckerrohr der neun BUNGE-Fabriken Brasiliens (in Minas Gerais, Tocantins, Mato Grosso do Sul und São Paulo) investiert worden. Rousseff hoffe, dass man die Kapazitäten der Zuckerrohrproduktion wieder steigern könne.

Des Weiteren kündigte Parente Investitionen in Höhe von einer Milliarden Reais (ca. 0,43 Milliarden Euro) an, die in Projekte zur Herstellung von Palmöl fließen sollen. Dass der Rat der BUNDES diese Gelder genehmigt hat, zeige das Vertrauen des Unternehmens in die Agroindustrie Brasiliens. Man glaube daran, dass dieser Sektor Wachstumschancen habe und darin sehe die Firma viele Möglichkeiten. (ds)