Einer der zu begünstigten Flughäfen ist der Flughafen von Maringá im Bundesstaat Paraná / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Aeroporto de Maringá

Einer der zu begünstigten Flughäfen ist der Flughafen von Maringá im Bundesstaat Paraná / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Aeroporto de Maringá

Das Sekretariat des Zivilluftfahrtssektors Brasiliens veröffentlichte gestern (22.11.) im brasilianischen Bundesanzeiger das Programm zur Unterstützung von Flughäfen im Landesinneren 2012 (Plano de Investimentos do Programa Federal de Auxílio a Aeroportos, kurz: PROFAA). Durch das Programm sehe man Partnerschaften mit den Regierungen der Bundesstaaten vor, um die Infrastruktur von 20 Flughäfen, die außerhalb der Bundeshauptstädte liegen, zu verbessern. Die Regierung plane Investitionen in Höhe von 308 Millionen Reais (rund 113,4 Millionen Euro). Die Höhe der Eigenbeteiligung variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat: So müssen beispielsweise der Nordosten, der Norden und der Zentralwesten den geringsten Anteil zwischen fünf und zehn Prozent beisteuern, die Bundesstaaten São Paulo und Espírito Santo die maximale Beteiligung von bis zu 40 Prozent. Der nächste Schritt ist die Unterbreitung der Vorschläge der jeweiligen Bundesstaaten für das Regierungsprogramm der PROFAA, wobei die vorgegebenen Richtlinien des Programms einhalten werden müssen. Unter den geplanten Maßnahmen befinden sich der Bau sowie die Erweiterung von Landebahnen, der Bau und die Renovierung von Terminals sowie der Kauf von Feuerwehrfahrzeugen. So werden unter anderem die Flughäfen der Städte Linhares (Espírito Santo), Maringá (Paraná), Resende (Rio de Janeiro), Angra dos Reis (Rio de Janeiro) und Caxambu (Minas Gerais) von den Investitionen profitieren. (ds)