Der Minister für Fischerei und Landwirtschaft, Marcelo Crivella, über die neuen Partnerschaften mit dem SENAR / Copyright: Agência Brasil
Der Minister für Fischerei und Landwirtschaft, Marcelo Crivella, über die neuen Partnerschaften mit dem SENAR / Copyright: Agência Brasil

Der Minister für Fischerei und Landwirtschaft, Marcelo Crivella, über die neuen Partnerschaften mit dem SENAR / Copyright: Agência Brasil

Marcelo Crivella, brasilianischer Minister für Fischerei und Landwirtschaft, und Kátia Abreu, Präsidentin des Landwirtschafts- und Versorgungsverbandes CNA (Confederação da Agricultura e Pecuária do Brasil) sowie des Rates für ländliche Ausbildung SENAR (Conselho Deliberativo do Serviço Nacional de Aprendizagem Rural), unterzeichneten gestern (10.04.) ein Abkommen zur Zusammenarbeit der Institutionen. Ziel sei es, die Fischerei und die Landwirtschaft in Brasilien weiter zu entwickeln.

Laut Crivella sei die Partnerschaft zwischen dem Ministerium und dem SENAR ein bedeutender Schritt für die Aktivitäten der Fischerei Brasiliens. „Heute haben wir den ersten Schritt gemacht, die Unterstützung von Produzenten zu garantieren sowie neue Unternehmen der Fischerei und Landwirtschaft im Land zu leiten.“

Die Zusammenarbeit ermögliche die Entwicklung von Programmen im Sektor und das Finden von technischen Lösungsansätzen in der Landwirtschaft. Vor allem aber könnten politische Maßnahmen für ein nachhaltiges Wachstum realisiert werden. „Die Fischerei und die Landwirtschaft sind absolute Prioritäten in Brasilien. Wir müssen die Aktivitäten in diesen Bereich ausbauen, vor allem in der Fischerei, die äußerst profitversprechend ist“, so argumentierte Kátia Abreu.

Gegenstand des Abkommens seien öffentliche politische Maßnahmen, die wirtschaftliche Organisation der Bereiche der Landwirtschaft, die territoriale Entwicklung, Biokraftstoffe, institutionelle sowie alternative Märkte. Augenmerk läge aber auch auf der Familienlandwirtschaft, auf den Chancen für Nachwuchslandwirte, auf der Produktionskette bei Fischereiorganisationen, auf Kooperationsabkommen, technischer Hilfestellung sowie ländlicher Expansion. (ds)