Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die neuen Investitionen in die Infrastruktur Brasiliens an / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die neuen Investitionen in die Infrastruktur Brasiliens an / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die neuen Investitionen in die Infrastruktur Brasiliens an / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gab gestern (06.05.) bekannt, dass die Regierung von den 70 Milliarden Reais (ca. 27,4 Milliarden Euro) im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms PAC (Programa de Aceleração do Crescimento) die ersten 33 Milliarden Reais für Straßenbeläge, städtische Mobilität und Abwasserbeseitigung in mittelgroßen Städten freigibt.

„Brasilien braucht Säuberungsaktionen, um den Brasilianern zu helfen, die aus der extremen Armut kommen und die auf öffentliche Dienstleistungen im Land angewiesen sind. […] Von allen bekanntgegebenen Maßnahmen ist die Säuberung eine der Thematiken, in die wir stärker investieren müssen. Wir wissen alle, dass das auch mit der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt verankert ist“, so Rousseff bei der Versammlung mit Bürgermeistern und Gouverneuren im Palast der Hochebene.

Außerdem würde die Arbeit an der städtischen Mobilität die Lebensqualität der Brasilianer erhöhen. Dafür seien die Investitionen in mittelgroße Städte fundamental. „Es gibt in Brasilien viele große und mittelgroße Städte. Wir haben dafür zahlreiche Maßnahmen vorgesehen. Wir müssen vorsorglich handeln, damit nicht das passiert, was in den großen Städten passiert ist. In diesen Städten sind U-Bahnen eine grundlegende Voraussetzung [für die städtische Mobilität]. Das ist ein sehr wichtiger Schritt, da er direkt mit der Lebensqualität der Menschen verbunden ist.“

Als Beispiel für städtische Mobilität nannte Rousseff den Bau einer Gondelbahn in einer der Favelas Rio de Janeiros, Morro do Alemão, die im Juli 2011 in Betrieb ging. Damit wird den Bewohnern ermöglicht, dass sie schneller an andere Orte gelangen, wofür sie früher bis zu 2,5 Stunden gebraucht haben. Außerdem wurde diese Favela durch die Gondelbahn zu einer Touristenattraktion. (ds)